Lange Zeit hat man bei Microsoft die Systemadministration durch Kommandozeilenschnittstellen vernachlässigt. Inzwischen zieht sich aber ein einheitliches Skripting-Konzept durch das Betriebssystem und viele Microsoft-Anwendungen. Grund genug für uns, mit diesem Betrag eine regelmäßige Skripting-Kolumne im Windows 2000 Magazin zu starten.
Bild 1. Die „Windows-Scripting“-Architektur im Überblick: Diese Darstellung verdeutlicht das allgemeine Prinzip des „Active Scripting Host“, der Teil der modernen Windows-Betriebssysteme ist.
Bild 2. Die „Windows-Scripting“-Architektur im Detail: Auf dieser Skizze wird das Zusammenspiel der Komponenten beim „Windows Script Host“ (WSH) schematisch dargestellt.
Zu der bekanntesten Anwendung von Microsoft, die das Skripting unterstützen, gehört sicher der Internet Explorer: Immer wieder wurden verschiedenen Sicherheitslücken bekannt, die auf diese Fähigkeit des Browsers zurückzuführen waren. Der in das Betriebssystem integrierte Windows Script Host (WSH) wurde durch den Love-Letter-Wurm berühmt und auch die Active Server Pages (ASP) des Internet Information Servers (IIS) tauchten in Sicherheitswarnungen auf. Alle drei erwähnten Anwendungen basieren auf derselben Skripting-Architektur, die bei Microsoft „Windows Scripting“ oder auch „Active Scripting“ genannt wird.
Das darunter liegende Fundament: Die „Active-Scripting“-Architektur. Die grundlegende „Active Scripting-Architektur“ wie sie auch in Bild 1 zu sehen ist, besteht aus vier Bausteinen: