Die Informationstechnik an sich gilt vielen als innovativ. Der genaue Blick auf einzelne Bereiche enthüllt jedoch, dass auch hier die Mühlen langsam mahlen. Das trifft besonders für angeblich progressive Bereiche wie das IT-Service-Management und die IT-Sicherheit zu. Diese bewegen sich ausgesprochen behäbig auf das gemeinsame Ziel zu: ein durchgehendes Service-Management, an dessen Ende eine abgesicherte Einwahl der Benutzer aus Intranet, Extranet und Internet in die Unternehmensapplikationen steht.
IAM ist ganz auf eine benutzerbezogene Sicht eingestellt Quelle: Liberty Alliance
Der kritische Blick auf IT-Service-Management (ITSM) und IT-Sicherheit verdeutlicht, welche Wegstrecke in beiden Bereichen noch bis zum gemeinsamen Ziel zurückzulegen ist: Selbst große ITSM-Plattformen lassen bisher die PCs am Endpunkt von Geschäftsabläufen weitgehend außen vor. Ihre einzige Integration besteht meist darin, deren generelle Verfügbarkeit sowie mittels Ende-zu-Ende-Messungen Antwortzeiten zu erheben. Nicht registrierbar sind auf den Desktops weitere Ereignisse, die lokale Agenten bei anderen Systemen wie Netzwerkkomponenten, Servern, Netzdiensten, Anwendungen, Datenbanken und Speichergeräten automatisch verfolgen. Diese Agenten übermitteln Alarme an die zentrale Service-Managementkonsole. Dabei lassen sich die Alarme parallel zur Problemrecherche in die Korrelations-Engine einspeisen.