Bei der Virtualisierung von Speicherressourcen hat Hitachi Data Systems mit der Tagmastore Universal Storage Platform einen Weg gewählt, der das Speichersystem ins Zentrum stellt. Dadurch fällt es HDS leicht, Funktionen wie Virtualisierung oder Replikation nicht nur im SAN, sondern auch in anderen Umgebungen bereitzustellen.
„Die bisher bekannten Virtualisierungstechniken haben die Speicherverwaltung noch nicht vereinfacht“, Vincent Franceschini, Senior Director Future Technologies bei HDS
„Die bislang erhältlichen Virtualisierungslösungen haben das Versprechen nicht einlösen können, die Speicherverwaltung zu vereinfachen.“ Dieses negative Urteil begründet Vincent Franceschini, Senior Director Future Technologies bei HDS, zum einen damit, dass In-Band-Virtualisierungsprodukte, wie sie etwa von IBM, Datacore oder Falconstor angeboten werden, als Standalone-Lösung konzipiert sind und sich deshalb nur schlecht in ein übergreifendes, Service-Level-orientiertes Gesamtspeichermanagement integrieren lassen.
Auf der anderen Seite gibt es die netzwerkorientierten Virtualisierungsansätze, bei denen die Intelligenz auf den Switches im Speichernetz sitzt. „Diese Lösungen haben den Nachteil, dass sie einen hohen zusätzlichen Netzwerk-Traffic erzeugen – insbesondere, wenn ein Großteil der zu virtualisierenden Daten bereits in einem zentralen Storage-System vorhanden ist“, so Franceschini.