Mit modernen Blade-Architekturen wird das Konzept des speicherlosen Servers Realität. In das Chassis integrierte Fibre-Channel- Switches eröffnen dabei den Zugriff auf externe Storage-Einheiten. IBM, HP und Dell nutzen dazu die Switch-Technik von Brocade.
Im Zuge der Konsolidierung von IT-Infrastrukturen werden Server-Blades in einem Platz sparenden Chassis zusammengefasst. Weitere Vorteile der Blade-Architektur sind gemeinsam nutzbare Komponenten, einfachere Verwaltung und die Möglichkeit, den Speicher aus dem Blade-Chassis herauszuhalten, ohne dass dies zu einem Strippenchaos im Hintergrund führen müsste. Fernziel ist ein festplattenloser Server, der „von irgendwo“ bootet. Die Integration von Fibre-Channel-(FC-)Switches ins Blade-Chassis ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung. Damit vereinfacht sich auch die Administration, und die Gesamtlösung wird weniger fehleranfällig.
Führender OEM-Lieferant für Embedded-Switching-Lösungen ist derzeit Brocade. IBM, HP und Dell haben Designs auf Basis integrierter Switches von Brocade vorgestellt. Am längsten ist IBM mit seinen Bladecentern auf dem Markt für Embedded Switching vertreten. Jedes Chassis enthält 14 Server und zwei 2,5-Zoll-Slots für Festplattenlaufwerke. Unter einem dieser Laufwerke befindet sich ein Konnektor für einen Host Bus Adapter (HBA). Außerdem hat jedes Chassis vier Connectivity-Slots, von denen sich die Slots 3 und 4 wahlweise für Ethernet oder Fibre Channel eignen.