Cisco will sich künftig bei Carriern und Unternehmen stärker als Technologiepartner für Breitbandnetze profilieren. Dies wurde bereits auf dem Breitbandgipfel anlässlich der CeBIT in Hannover deutlich. Auf einem Presseworkshop im europäischen Unternehmenshauptsitz in London konkretisierte Cisco seine Strategien und Produktpläne, um dieses Vorhaben zu realisieren.
„Service-Provider wollen im Kern zwei Dinge: neue Umsatzfelder erschließen und gleichzeitig die operativen Kosten für Netzwerke und Services senken. Diese Bestrebungen zu unterstützen ist oberstes Gebot unserer IP-Next-Generation-Network-Strategie.“ Enrico Deluchi, Vice President Service Provider Cisco EMEA. Foto: Stefan Mutschler
Breitbandtechnologie soll nach Schätzungen der OECD bis zum Jahr 2011 mit einem Drittel zum Produktivitätszuwachs in den Industrieländern beitragen. Daraus ergeben sich weit reichende Konsequenzen, die den Arbeitsmarkt in den jeweiligen Ländern massiv beeinflussen. Auf dem Breitbandgipfel während der letzten CeBIT, auf dem Spitzenvertreter von Politik und Wirtschaft unter der Schirmherrschaft von Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement eine gemeinsame Breitbandoffensive vereinbarten, brachte es Andreas Dohmen, Vorstandsmitglied der Initiative D21 und Geschäftsführer von Cisco Systems Deutschland, mit einem Vergleich auf den Punkt: „Schnelle Datenverbindungen sind für die Wissensgesellschaft so wichtig, wie es das Schienennetz für die Industrialisierung war.“