Das sind durchaus Schritte in die richtige Richtung. Nur: die UML stammt originär aus dem objektorientierten Programmieren. Sie beruht stark darauf, Stereotypen zu benutzen, um Klassendiagramme zu kennzeichnen. Diese Visualisierung von Code-Klassen verbessert aber nicht wirklich die Produktivität der Entwickler. Und sie trägt nur wenig zur Qualität bei. Die Object Management Group hat selbst erkannt, dass Stereotypen nicht genügen. Sie hat einen Standard namens Meta Objects Facility (MOF) ausgearbeitet, mit dem sich andere Sprachen definieren lassen. Wenn aber Stereotypen ausreichen, wozu die MOF?
Warum betonen Sie die Produktivität der Entwickler so stark? Viele Experten sind sich darin einig, dass der Löwenanteil der Kosten eines Softwareprojekts in der Wartungsphase anfällt.