Die Überwachung und das Trouble-Shooting im Netz sollten auf der Basis eines sorgfältig durchdachten Konzepts stehen. Der nicht unerhebliche Aufwand rentiert sich nur dann, wenn die eingesetzten Hard- und Softwaremittel passend dimensioniert und an den richtigen Stellen platziert sind.
Bild 1. Realisierung einer proaktiven Netzwerkanalyse mit Hardware-Probes
Bild 2. Einsatz eines TAPs mit Gigabit-Analysehardware
Bild 3. Darstellung eines Observer-Webreports
Netzwerkanalyse und Fehlersuche beschränkt sich leider immer noch zu oft auf eine reaktive Vorgehensweise. Überall dort, wo neues „Feuer“ entsteht, werden meist portable Messgeräte verwendet, um es zu löschen. Dies passiert jedoch auf Kosten der Netzwerkverfügbarkeit, da die Zeit für die Beseitigung eines Netzwerkproblems, die so genannte „Mean Time to Repair“, ansteigt. Abhängig von der Relevanz der dabei beeinträchtigten Applikation für das jeweilige Unternehmen, können solche längeren Ausfälle in vielen Fällen jedoch sofort die Anschaffung eines verteilten Netzwerküberwachungs- und Analysesystems rechtfertigen. Hinzu kommt, dass man viele gravierende Netzwerkprobleme mit einer permanenten Beobachtung der wichtigen Netzwerkparameter und eines intelligenten Alarmsystems, wie auch mithilfe eines so genannten Netzwerk-Trendings vermeiden kann, indem man bei häufiger beobachteten Leistungsverschlechterungen rechtzeitig sinnvolle Gegenmaßnahmen trifft.