Itanium-2-Rechner schließen bei der Virtualisierung zu IBM auf
HPs Integrity hostet Hunderte von Servern
IBM verfeinert die logische Partitionierung seiner Risc-Server, Sun setzt die granulare Container-Technik dagegen. Die Virtualisierungsfunktionen von HPs Itanium-2-Servern waren bislang gröber gestrickt – mit den Integrity Virtual Machines ändert sich dies.
Die Servervirtualisierung ist eine der Trendtechniken, welche die Anwender mit großer Zufriedenheit nutzen – so das Fazit einer Studie von IDC. Drei Viertel aller größeren Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern nutzen laut Schätzung der Analysten virtuelle Server. Auf über der Hälfte davon laufen Produktivanwendungen und geschäftskritische Workloads.
Dabei hat es namentlich IBM geschafft, seine langjährige Expertise aus dem Mainframebereich in der Unix- und Linux-Welt auszuschlachten. Big Blues P-Series-Server lassen sich sehr fein partitionieren – so fein, dass ein einziger Power-5-Prozessorkern bis zu 10 logische Serverinstanzen hosten kann. Konkurrent Sun favorisiert die feine Aufteilung der Systemressourcen via Anwendungs-Container.