Für Professor Wolfgang Wahlster vom Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) ist klar, welche Unternehmen sich mit der Einführung von Sprachlösungen beschäftigen sollten: „Jeder, der Güter verkauft, bei denen der Kunde noch einen gewissen Erklärungsbedarf hat.“ Das können beispielsweise Möbel sein, die die Kunden zu Hause zusammenbauen. Denn: „Systeme, die wir heute haben, sind so gestaltet, dass ein Kunde mit seiner Stimme per Telefon einen computergesteuerten Assistenten herbeiholen kann,“ erklärt Wahlster das cyber-unterstützte Do-it-yourself.
Der zweite große Bereich ist die Auftragsannahme: „Sprachapplikationen sind heute so preiswert herzustellen, dass Anbieter einen 24-Stunden-Service bei der Auftragsannahme und Bestellabwicklung einführen und höhere Servicequalität anbieten können, indem sie das System mit dem Workflow koppeln.“