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Richtig schalten im Drahtlosnetz




Geschaltet wird nur bis zu den APs – ab dort (über die Luft zum Client) hat man es wieder mit einem geteilten Medium zu tun. Abhängig von der Zahl der gerade mit dem AP verbundenen Nutzer und der Menge und Art des durch sie generierten Traffics kann es hier demnach zu unvorhersehbaren Engpässen kommen. Wie immer, wenn in einem Netz Bandbreiten knapp sind und eine exklusive Ende-zu-Ende-Beziehung physikalisch nicht gegeben ist, kommen für die Sicherung der Übertragungsqualität auch bei einem WLAN-Switch Funktionen zur Priorisierung und Bandbreitenreservierung zum Einsatz. Ersteres geschieht idealerweise gemäß WMM-Standard (Wi-Fi Multimedia) der Wi-Fi-Organisation. Manche Lösungen erlauben dabei, Priorisierungsregeln an bestimmte Benutzer, Anwendungen und andere Parameter zu koppeln. Das Warteschlangenmanagement (Queuing) am AP sollte nach möglichst differenzierten Verfahren möglich sein – für die Unterstützung von QoS ist striktes Priority-Queuing unerlässlich. Die Methode für die Bandbreitenreservierung sollte dynamisch sein.

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