Steuerung der Stammdaten bei Henkel: Das Identitätsmanagement erstreckt sich über internationale Grenzen und Verzeichnisdienste hinweg
Beziehungen bilden die Komplexität ab
Um die weltweiten Personen-Stammdaten effektiver zu steuern, setzt die Henkel-Gruppe seit Anfang 2005 ein unternehmensweites Meta Directory (Henkel MD) ein. Ein Dienstleister hat die Lösung für das Identity-Management gemeinsam mit Novell er- stellt.
Mit über 50 000 Mitarbeitern in mehreren Niederlassungen ist für die Henkel-Gruppe das User-Management von besonderer Bedeutung. Bereits im Jahre 2002 begannen bei dem Konzern, der in Geschäftsfeldern wie Reinigungsmittel, Körperpflege, Klebstoffe, Dichtstoffe und Oberflächentechnik aktiv ist, die Überlegungen, die bisher verwendete Identity-Management-Applikation abzulösen. Die Anforderungen waren klar definiert: Es sollte eine flexible, standardisierte Architektur sein, die auf der Grundlage von Regeln eine konsistente Datenhaltung erlaubt und dadurch die Datenqualität verbessert sowie die Durchlauf- und Bearbeitungszeiten reduziert. Zu- dem musste die Lösung eine komplexe, heterogene IT-Infrastruktur abdecken, um mit kalkulierbarem Aufwand die benötigte Datenkonsolidierung zu erreichen. Es sollte ein marktübliches und erweiterbares System mit offenen Standards implementiert werden.