Bordmittel nutzen
Schließlich gibt es noch die Überlegung, vorhandene Funktionen, die entweder mit Bordmitteln wie den Gruppenrichtlinien von Windows oder mit vorhandenen Werkzeugen abdeckbar sind, durch zusätzliche Tools beispielsweise für die Fernwartung oder Inventarisierung zu ergänzen. Dies funkti-oniert nur dann befriedigend, wenn die Integration vorhandener und neuer Werkzeuge klappt. Gerade in solchen Situationen muss ein Unternehmen genau abwägen, ob nicht der vollständige Schritt zu einer Suite, die alle benötigten Client-Managementfunktionen integriert abdeckt, die bessere Lösung ist.
Ein wichtiger Faktor bei der Auswahl von Client-Management-Lösungen ist die IT-Infrastruktur. Sehr viele Systeme unterstützen nur Windows-Clients. Nur wenige Produkte beherrschen auch den Umgang mit Mac- oder Linux-Umgebungen. Wo eine solche Funktionalität relevant ist, muss ein Unternehmen prüfen, ob ein plattformübergreifendes Management erforderlich ist und ob die Tools wirklich die erforderliche Integration bieten. Denn zwischen dem Versprechen, beispielsweise Linux zu unterstützen, und einer echten Integration liegt oft ein langer Weg. In einigen Fällen beschränkt sich die Unterstützung heterogener Landschaften auf ein Minimum an Inventarisierung, während ausgefeilte Softwareverteilung nicht zu finden ist. Darüber hinaus ist auch zu untersuchen, wie eng die Integ-ration beispielsweise des Linux-Managements mit anderen Client-Managementfunktionen tatsächlich ist.