Client-Managementlösungen sind schon in mittelgroßen Netzwerken praktisch unverzichtbar. Es gibt aber kaum ein Marktsegment, in dem so viele Hersteller mit derart unterschiedlichen Lösungsansätzen antreten. Das macht die Entscheidung bei der Produktauswahl besonders komplex.
Die wichtigsten Module von Client-Managementlösungen im Überblick
Die Auswahlentscheidung für Client-Management-Lösungen ist von den sehr unterschiedlichen Anforderungen geprägt, die einerseits mit organisatorischen Strukturen in Unternehmen, andererseits mit der bestehenden IT-Infrastruktur zusammenhängen. Deshalb lassen sich keine allgemeingültigen Kriterien definieren, die für jeden Einsatzbereich gleichermaßen anwendbar wären.
Vier Arten von Lösungsansätzen
Die Produkte für das Client-Management lassen sich in vier Gruppen einteilen. Die erste Gruppe sind Lösungen für das Enterprise-Systems-Management (ESM), die auch Funktionen wie die Inventarisierung von Client-Informationen oder die Softwareverteilung unterstützen. Zu den Anbietern in diesem Segment zählen IBM Tivoli, BMC, HP sowie CA. Diese Systeme bieten in den meisten Fällen nicht die gleiche Funktionstiefe wie die spezialisierten Lösungen im Client-Managementmarkt. Oft bestehen aber Integrationsmöglichkeiten. So lassen sich Client-Managementlösungen mit ESM-Systemen kombinieren, um die Stärken der jeweiligen Systeme optimal zu nutzen.