Erst vor kurzem entdeckte die Universität von Connecticut ein im Oktober 2003 installiertes Rootkit auf einem ihrer Server. Anderthalb Jahre lang konnte der Hacker damit seinen Einbruch auf dem Rechner mit Account-Daten von 72 000 Studenten verbergen.
Und: „Während es früher überwiegend Rootkits für Linux- und Unix-Systeme gab, sind mittlerweile auch welche für Windows und Oracle-Datenbanken verfügbar“, warnt Oliver Karow, Sicherheitsexperte bei Symantec. Da sich diese nur schwer lokalisieren lassen, würden wohl künftig vermehrt Würmer mit Rootkit-Funktionen auftreten. Bereits heute gibt es einige Würmer, Spyware und Trojaner, die Tarntechniken verwenden, bestätigt der McAfee-Experte Toralv Dirro den Trend zur versteckten Malware.