München (rr) – Siemens schiebt mobil eingelesene Funketikett-Daten (RFID) direkt weiter in die Unternehmenssoftware. Sun konzentriert sich mit einer RFID-Lösung auf die Verfolgung von Geräten aller Art.
Der Mobile Reader Simatic RF610M von Siemens ist eine Einsteckkarte für PCs, Notebooks und PDAs. Der Datenstrom von den Smartlabels wird nach Geschäftsprozessregeln an übergeordnete Softwaresysteme wie die Wareneingangsbuchhaltung oder das Manufacturing Execution System geliefert.
Auf die permanent aktuelle Inventarisierung von Geräten – seien es Laborinstrumente, Rollstühle oder Gabelstapler – zielt die Sun-Lösung Industry Solution for Physical Asset Tracking ab. Laut SAP-Mitarbeiter Christoph Leßmöllmann lohnt sich das Materialmanagement: So konnten durch die Bestückung von Gasflaschen mit RFID-Chips Einsparungen von mehreren Millionen Euro durch die Reduktion der umlaufenden Flaschen erzielt werden.