Das jüngst veröffentlichte Servicepack 2 bietet für den Ex- change Server 2003 erstmals eine echte Push-Technologie für E-Mails, Kontakte, Aufgaben und Kalendereinträge. Diese werden an drahtlose Endgeräte mit dem Betriebssystem Win-dows Mobile 5.0 weitergeleitet. Mit ihrer Lösung, so die Redmonder, könnten Unternehmen Handys und Smartphones von 42 Herstellern über eine eigene Softwareplattform und Server-Infrastruktur ansprechen. Ein externer Server wie bei Blackberry sei nicht notwendig.
Daraus leitet sich auch der Hauptvorteil von Microsofts Exchange-Push-Push-Lösung ab: „Es fallen keine Anschaffungskosten für Middleware oder Server sowie Service-Gebühren für Drittanbieter an“, erläutert Nicole Dufft, Senior Analystin bei Berlecon Research. Allerdings: „Die Microsoft-Lösung ist allein stehend nicht für Unternehmen mit sehr hohen Sicherheitsanforderungen geeignet“, gibt Dufft zu bedenken: „Sie unterstützt beispielsweise nicht die lokale Datenverschlüsselung.“