IP-fähige KVM-Switches verfügen naturgemäß zunächst einmal über ähnliche Eigenschaften wie ihre „älteren“ Brüder, bieten durch ihre Integration in das Datennetz jedoch erweiterte Funktionen. Neben dem analogen Zugang direkt am Serverschrank ist bei solchen Geräten ein Zugriff per LAN, WAN oder sogar über das Internet per Webbrowser möglich.
Dies erfordert allerdings besondere Sicherheitsmaßnahmen, etwa eine Verschlüsselung aller übertragenen Signale. Aber auch die Vergabe der Zugriffsberechtigungen muss beim IP-Einsatz angemessen geregelt sein: Dafür bietet sich die Integ-ration in die im Unternehmen ohnehin eingesetzten Verfahren wie Radius oder Verzeichnisdienste an, also zum Beispiel LDAP oder Active Directory. Auch der übliche Firewall-Schutz muss selbstverständlich die IP-KVM-Switches mit einbeziehen. Für bestimmte Anwendungsszenarien stehen auch Wireless-KVM-Switches zur Verfügung, für die allerdings die besonderen Sicherheitsvorkehrungen bei der drahtlosen Übertragung zu beachten sind.