Der Virenschutz gehört zum Standardrepertoire der IT-Sicherheit. Dennoch gilt es gerade in diesem Bereich, grundlegende Entscheidungen nach dem Einsatzzweck zu treffen, damit das richtige System im Netz seinen Dienst verrichtet.
Im Notfall online: Einige Hersteller (hier Bitdefender) bieten einen Online-Scan aus dem Internet an. Auch so kann man im Verdachtsfall eine zweite Engine konsultieren.
Auch wenn es noch wenige Viren für Linux gibt, lohnt sich bereits jetzt ein Einsatz von Scannern auf Linux-Servern in heterogenen Netzen (hier ein Beispiel von Sophos)
Moderne Antivirussysteme sind primär auf die Arbeit an den Schnittstellen zum Internet abgestimmt. Obwohl die Aufgabe der Virenabwehrsysteme klar definiert erscheint, existieren Systeme mit grundsätzlich unterschiedlichem Design und weit von einander abweichenden Konzepten.
Generell verrichten Virenschutzsysteme heute zwar immer noch ähnliche Dienste wie seit jeher, müssen aber auf eine neue Klasse von Angreifern abgestimmt sein: Die Zahl der Malicious Codes, die durch kriminelle Organisationen für den Aufbau ferngesteuerter „BotNetze“ verwendet werden, von denen aus sie dann vorbestellte Denial-of-Service-Angriffe starten, nimmt ebenso zu wie die Häufigkeit von Viren, die gezielt gegen ganz bestimmte Organisationen gerichtet sind.