Bei der Kopplung der Blades mit dem Chassis kocht bislang fast jeder Hersteller sein eigenes Süppchen – ebenso wie bei der Größe, dem Formfaktor und zahlreichen weiteren physikalischen Eigenschaften der Enclosures selbst. Damit bedeutet die Anschaffung einer Blade-Lösung gleichzeitig die längerfristige Bindung an einen Hersteller, so wie es früher bei den Großrechnern der Fall war. Die Uneinigkeit ist nach Auffassung der Marktforscher der Hauptgrund, warum die Absätze von Blade-Servern derzeit noch weit hinter ihren Möglichkeiten zurückbleiben. Trotz dieser „Bremse“ sollen sich die Umsätze bei Blade-Lösungen laut einer Gartner-Studie von 2004 bis 2008 versiebenfachen. Bei den großen Anbietern wie beispielsweise Hewlett-Packard (HP) sind bereits heute acht bis zehn Prozent der verkauften Server Blades.