Gute Spam-Lösungen zeigen heute durchaus Wirkung und reduzieren den Mail-Müll drastisch. Eine hohe Abwehrrate ist allerdings nicht das einzige Qualitätsmerkmal.
Überblick auf Trustedsource: Der meiste Mail-Müll kommt zurzeit noch aus den USA.
Heimlich spammen wird schwieriger: Reputations-Scanner wie der von Ciphertrust analysieren öffentlich oder im Geheimen das Sendeverhalten von Mailservern.
Virengefahren können ein Unternehmen gelegentlich treffen, müssen dies aber nicht. Dass eine Organisation kein Spam-Problem hat, wäre dagegen beinahe schon ein berichtenswertes Wunder. Spam ist gleich auf mehreren Ebenen schädlich, und das auch noch permanent: Die Mail-Infrastruktur wird unnötig belastet, die nutzlosen Nachrichten müssen oft wenigstens temporär archiviert werden, die Empfänger verlieren beim Aussortieren des Werbemülls wertvolle Zeit, manchmal gehen wichtige Nachrichten im Wust der Pseudopost unter, und darüber hinaus transportieren die Spam-Nachrichten oft auch noch Phishing-Dokumente oder anderes schädliches Material bis hin zu Links auf Spyware-Seiten. Leider findet bei der Spam-Bekämpfung inzwischen ein ähnlich endloser Wettlauf zwischen kreativen Angreifern und Abwehrspezialisten statt wie im Antivirusumfeld.