Die Vielfalt der RAID-Verfahren mag verwirrend wirken, für die meisten Einsatzfälle aber ist die Entscheidung für das passende Modell schnell getroffen. Geht es bei RAID allein um Geschwindigkeit, ist RAID 0 perfekt, die Sicherheitslast träg dann allerdings allein das zusätzliche Backup. Die höchste Sicherheit für einen wichtigen Firmenserver bietet RAID 5, allerdings wird in diesem Fall die Anschaffung eines teuren Spezial-RAID-Controllers und mindestens drei IDE, SATA oder gar SCSI-Platten fällig. Kleinere Filialserver lassen sich gut mit vier Festplatten und einem einfachen RAID-Controller aufsetzen, der RAID 0+1 beherrscht – hier reicht vielleicht tatsächlich ein Standard-PC mit Onboard-RAID. Wer unter Linux selbst ein RAID aufsetzen will, findet im Web Anleitungen, etwa unter http://www.linuxhaven.de/dlhp/HOWTO/DE-Software-RAID-HOWTO.html, http://www.selflinux.org/selflinux/html/software_raid11.html oder http://www.tldp.org/HOWTO/Software-RAID-HOWTO.html.