Aufwand wird nicht systematisch erfasst
Jeder dieser Schritte verursacht Kosten und diese werden im Rahmen der Offshore-Überlegungen von Unternehmen meist nicht systematisch erfasst. Der Siemens-Bereich Corporate Technology hat daher die TCP-Methode zur Erhebung aller relevanten Kosten erarbeitet. Diese sieht die Betrachtung von Offshore-Projekten aus drei Perspektiven vor: der technischen, der wirtschaftlichen und der Prozessperspektive.
Die dort jeweils identifizierten Kostenfaktoren werden wiederum in einmalige und fortlaufende Kosten unterteilt. So zum Beispiel werden die Aufwendungen für das Identifizieren der auszulagernden Tasks und für den Know-how-Transfer zum Auftragnehmer als einmalige technische Kosten klassifiziert, die Kosten für die Projektspezifikation als fortlaufende technische Kosten. Die Arbeitskosten tauchen in der TCP-Methode also nur als ein Faktor unter vielen auf.