Microsoft hat seit Windows XP Professional die beiden Funktionen EFS und Offlinedateien so miteinander verbunden, dass sie zusammen eingesetzt werden können. Die gemeinsame Aktivierung beider Techniken ermöglicht nun eine enorme Steigerung des Sicherheitsstandards bei der Arbeit mit Offlinedateien. Der Artikel zeigt wie es geht und was dabei zu beachten ist.
Bild 1. In der Kategorieansicht unterscheidet sich der Weg zu den einzelnen Optionen der Systemsteuerung gegenüber der klassische Ansicht.
Bild 2. Damit sich im Register Offlinedateien der Ordneroptionen die Offlinedateien aktivieren und verschlüsseln lassen, muss in den Benutzerkonten die schnelle Benutzerumschaltung deaktiviert werden.
Bild 3. Damit die Offlinedateien und EFS gemeinsam verwendet werden können, müssen im Register Offlinedateien der Ordneroptionen die beiden Optionen Offlinedateien aktivieren und Offlinedateien verschlüsseln aktiviert sein.
Mit Windows 2000 wurden das erste Mal die Offlinedateien und das Dateiverschlüsselungssystem (EFS) eingeführt. Das EFS ermöglicht dem Benutzer das Verschlüsseln von Dateien und Ordnern auf NTFS-Partitionen. Die Offlinedateien bieten dem Benutzer, bei einer Unterbrechung der Verbindung zum Dateiserver, den weiter bestehenden Zugriff auf seine Dateien im Offline-Betrieb. In Windows XP Professional hat Microsoft schließlich diese beiden Techniken miteinander verknüpft. Mit dieser Verbindung haben die Administratoren nun die Möglichkeit, zur Erweiterung des Sicherheitstandards die Offlinedateien zu verschlüsseln. Im folgenden Artikel soll gezeigt werden, wie sich diese neue Funktionalität einsetzen lässt, um den Cacheordner der Offlinedateien zu verschlüsseln.