Ein Überblick über SP2 für den Exchange-Server 2003
Mobilität und Sicherheit
Kürzlich stellte Microsoft das Service Pack 2 für den Exchange Server 2003 vor. Wir zeigen in einem kurzen Überblick, welche wichtigen Neuerungen dabei in den Bereichen Mobilität, Administrierbarkeit und Sicherheit eingearbeitet wurden.
Neben den vielen anderen neuen Möglichkeiten bringt das Service Pack 2 den Anwendern des Exchange Servers 2003 vor allen Dingen eine sehr wichtige Verbesserung: Die Beschränkungen der Datenbankgröße wurde für den Exchange Server 2003 in der Standard-Edition von 16 GByte auf nunmehr 75 GByte erhöht. Gleiches gilt für das Produkt in der so genannten Small Business Edition. Schon standardmäßig wird dieser Wert nun nach der Installation des Service Pack 2 auf 18 GByte eingestellt. Es kann aber auch ein anderer Wert hinterlegt werden, wie die Anleitung im Kasten „Erweiterung der maximalen Datenbankgröße“ auf dieser Seite zeigt.
Bisher wurde der Spam-Filter von Microsoft als separater Download unter der Bezeichnung „Intelligent Message Filter“ (IMF) angeboten. Mit der Freigabe des Service Packs 2 wird die Version 2 dieses Filters zum festen Bestandteil von Exchange. Den Kern dieses Filters stellt dabei die so genannte SmartScreen-Technologie dar, die von Microsoft für Exchange, Outlook und Hotmail entwickelt wurde: Methodisch betrachtet überprüft der Filter die Identität des Absenders dadurch, dass der Domänen-Name überprüft wird. Die Aktivierung des „Sender ID Filtering“ kann jedoch in bestimmten Konstellationen dazu führen, dass der Server nicht mehr reagiert. Microsoft hat dieses Problem im Knowledge Base Artikel 905214 eingestanden und einen Hotfix bereitgestellt. Der Hotfix wird jedoch nur auf direkte Anfrage beim Microsoft-Support ausgeliefert.