Migration von NT4 auf Windows 2003 in einer Multi-Site-Struktur
Keep IT simple
Geht es nach Microsoft, so gibt es wohl kaum noch Netzwerke, die mit dem „alten“ Server-System Windows NT 4 arbeiten. Aber natürlich wissen alle Fachleute, dass noch viele NT-4- Installation ihrer Migration harren. Hier erläutert ein Experte, welche Klippen bei solch einer Migration auftreten können und wie man sie umschiffen kann.
Bild 1. Das Design der Active-Directory-Struktur: Da der Ansatz mit mehreren Forests in der Regel vermieden werden sollte, stehen dann entweder das Domain-, das Tree- oder das Forest-Modell zur Auswahl (Quelle: Schmidt’s Login).
Bild 2. Implementierung des Active Directory: Soll eine separate Wurzel-Domain betrieben werden, so muss diese wie in diesem Ablaufplan gezeigt im ersten Schritt aufgesetzt werden (Quelle: Schmidt’s Login).
Ohne Zweifel stellt die Migration eines kompletten Unternehmensnetzwerkes auf Windows 2003 ist eine große Herausforderung dar. Das gilt insbesondere dann, wenn mehrerer Niederlassungen vorhanden sind, von denen sich einige vielleicht sogar im Ausland befinden: In diesen Fällen kann der Aufwand für die Koordinierung und Abstimmung den Aufwand für die eigentliche Umstellung sogar deutlich übersteigen. Ob ein Single- oder ein Multi-Domain-Modell geeignet ist, wie Domains und Organisational Units (OUs) strukturiert werden und wer das Ganze schließlich wie verwalten soll – all das sind Fragen, die schon im Vorfeld geklärt werden müssen.
Trotz solcher Vorbehalte ist eine Migration durchaus nach dem Leitsatz „Keep IT simple“ und mit relativ geringem Aufwand zu realisieren. Dazu braucht man vor allem Erfahrung und Geduld. Zunächst sollte ein solches Projekt in verschiedene Phasen eingeteilt werden: