Eine abenteuerliche Entwicklung hat die Technik der PCs in den zurückliegenden 15 Jahren genommen. Als Clients waren die Rechner Arbeitsgruppen und Zweigstellen willkommen, die nach Unabhängigkeit vom allmächtigen Rechenzentrum strebten. Die Dynamik der Prozessorentwicklung hat sie auch im Serverbereich zur zahlenmäßig dominierenden Plattform gemacht. Und 2006 wird Virtualisierung zur Standardfunktion auf Intel- und AMD-Maschinen. Schließt sich so der Kreis zum Mainframe, zu dessen Zurückdrängung man einst beigetragen hat? So schnell mit Sicherheit nicht – denn noch dürften bei Anwendern wie Entwicklern die Köpfe rauchen, wie die neuen Möglichkeiten sinnvoll einzusetzen sind. Ein PC-User, dem Partitionierung und System-Images böhmische Dörfer sind, wird mit Vanderpool und Pacifica erst recht nichts anfangen können. Daher die Forderung an Microsoft und Co.: Nutzt die Funktionen für Management- oder Security-Partitionen – entspanntere Anwender und Administratoren werden es Euch danken!