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Ausgabe: 52/2005
Seite: 4
Zeitschrift: COMPUTER ZEITUNG »


Übermäßige Konkurrenz schadet




Hans-Thomas Hengl

Keine Frage: Der Wettbewerb auf dem Telecom-Markt hat Unternehmen und Verbrauchern sinkende Preise, ein größeres Angebot und besseren Service beschert. Wesentlichen Anteil daran hat die Regulierungspolitik. Und gerade die gerät jetzt wieder in die Kritik: Die Konkurrenten des rosa Riesen fordern schnelleren Zugang zu dessen geplantem Hochgeschwindigkeitsnetz – und das im Namen des Wettbewerbs. In Wirklichkeit geht es um die eigenen Interessen. Die müssen nicht deckungsgleich sein mit dem Gemeinwohl: Eine Rückführung der Regulierung für neu geschaffene Infrastrukturen kann zusätzliche Investitionsanreize schaffen, betont eine aktuelle Studie. Innovation setzt also auch voraus, dass damit Pioniergewinne erwirtschaftet werden können. Nutznießer solcher neuen Ideen und Technologien sind in einer Wissensgesellschaft letztendlich alle. So muss die Regulierungspolitik auch in den kommenden Jahren die Interessen austarieren. Bislang spricht nichts dagegen, dass der Bundesnetzagentur dies auch weiterhin gelingen wird.

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