Stuttgart (rr) – Bis der Kreuzungsassistent der Daimler-Chrysler-Forschung serienreif Vorfahrtsberechtigte (siehe Displays) entdeckt und die Gefahrenbremsung auslöst, wird noch Zeit vergehen. Das Projektteam um Gabi Breuel hat inzwischen durch Radarsensor, Farb- und Schwarzweiß-Kameras sowie Auswertesoftware eine hohe Erkennungsrate von Stoppschildern und roten Ampeln erreicht. „Den allumfassenden Assistenten wird es kurzfristig nicht geben“, verweist die Forscherin auf die Komplexität des Problems. „Was ist beispielsweise, wenn vor dem Stoppschild noch ein Vordermann steht?“ Ausgetestet werden verschiedene Konzepte. So detektiert die Kombination aus Farbkamera, Karteninformationen und Ampel-Positionskoordinaten 95 Prozent der roten Signallampen.