Mit der PowerShell hat Microsoft den Administratoren ein Werkzeug an die Hand gegeben, dass es ihnen ermöglicht, viele Systemprogramme und administrative Tätigkeiten ähnlich wie bei den Unix- und Linux-Systemen schnell und einfach zu automatisieren. Bereits in einer unserer früheren Ausgaben hat Robert Sheldon die ersten Schritte mit der PowerShell beschrieben. In diesem Heft befasst er sich nun mit dem Konzept der Pipelines und der Verwaltung der Ausgabe.
Bild 1. Alle Dienste im Überblick: Mit Hilfe des Cmdlets get-service kann sich ein Anwender alle Dienste anzeigen lassen, die auf dem betreffenden System installiert sind.
Bild2. Die etwas genauere Anzeige: In der Regel wird ein Administrator mehr daran interessiert sein, sich die Dienste anzeigen zu lassen, die aktuell auf dem System aktiv sind.
Bereits in unserer Märzausgabe hat sich Robert Sheldon mit der PowerShell befasst, das Konzept der Cmdlets erläutert und die Möglichkeiten vorgestellt, mit deren Hilfe der Anwender eine PowerShell und die Grundkommandos dieser Skriptsprache ablaufen lassen kann. Dabei hat es sich deutlich gezeigt, wie mächtig diese Skripting-Sprache ist und welche Möglichkeiten sich dem Administrator bereits durch den einfachen Einsatz der Cmdlets bieten.
Allerdings zeigte sich dabei auch, dass diese Kommandos, so vielfältige Möglichkeiten zur Ausgabe von Systeminformationen sie beispielsweise auch zur Verfügung stellen, nicht immer die komplette Funktionalität bieten können, die der Administrator benötigt. Aus diesem Grund liefert die PowerShell ein weiteres Konzept, das Unix- und Linux-Anwender sicher kennen: die so genannten Pipelines. Mit ihrer Hilfe kann der Anwender mehrere Cmdlets zusammenketten und auf diese Weise auch komplexe Operationen ausführen.