Out-of-Band-Appliances
Für diese Anwendungen eignen sich besser Out-of-Band-Lösungen. Denn diese arbeiten wie Switches nach dem Cut-Through-Prinzip. Es kommen hoch spezialisierte Frame-Cracker-ASICs zum Einsatz, die ein Aufbrechen und Verändern des Daten-Frames auf Layer 2 mit „Wire-Speed“ durchführen. Die Appliances vollziehen die Virtualisierungsaufgaben über die Hardware. Die Geräte arbeiten stateless und kommen ganz ohne Caching aus. Die Latenzzeit liegt hier zwischen Eingangs- und Ausgangs-Port bei vier bis sieben Mikrosekunden gegenüber mehreren 100 Mikrosekunden bei CPU-basierten In-Band-Appliances.
Storage-System-basierte Lösungen
Virtualisierungslösungen innerhalb von Storage-Systemen arbeiten meist nach dem Out-of-Band-Prinzip, obwohl der komplette Traffic durch das System geht. Der entscheidende Unterschied zu Appliances ist, dass die Hardware durchgängig auf Performance ausgelegt ist. Innerhalb des Systems laufen die reinen Datenströme getrennt von den Kontrolldaten.