Finger weg von FTP bei der Integration
Wie sollte die Kommunikation mit dem Outsourcer im Idealfall ablaufen? Was ist bei der Integration zu beachten? Eine transaktionale, synchrone Kopplung ebnet einer erfolgreichen Integration den Weg. Vorsicht ist jedoch bei der Kommunikation via FTP geboten: Dieses Datentransferprotokoll überträgt Kennungen und Daten nur unverschlüsselt und bietet keine Automation.
Das Problem: Ohne einen entsprechenden Automatonsgrad lassen sich keine vernünftigen SLAs (Service-Level-Agreements) aufsetzen. Aber wo genau fängt nun das Service-Level an, wenn ein Anbieter nicht bestätigen kann, dass er eintreffende Daten verarbeitet?
Gerne fallen die Unternehmen bei den SLAs auf geschönte Floskeln wie „99,99 Prozent Verfügbarkeit des Rechenzentrums“ herein. 99,99 Prozent Verfügbarkeit heißt jedoch, dass das Rechenzentrum jährlich ein paar Stunden ausfallen kann. Was passiert, wenn genau dann eine millionenschwere Bestellung eintrifft?