Traditionell ist die Steuerung unternehmensübergreifender Prozesse wie EDI (Electronic Data Interchange) im Unternehmen angesiedelt. Dies verschlingt interne Ressourcen, die eigentlich für das Kerngeschäft dringend gebraucht werden. Laut Gartner verwenden Unternehmen über 75 Prozent ihrer IT-Jahresbudgets für den laufenden Betrieb der IT-Infrastruktur. So verwundert es nicht, dass viele Unternehmen versuchen, gerade solche Prozesse wie EDI im Rahmen von Managed-Services auszulagern.
Typische Architektur bei der Auslagerung der inhaltbezogenen Kommunikation Quelle: Sterling Commerce
Immer komplexere Lieferketten stellen Unternehmen vor große Herausforderungen Quelle: Sterling Commerce
Das zeitnahe Management von Störungen der Lieferkette erhöht die Effizienz des Betriebs Quelle: Sterling Commerce
Welche Business-to-Business-(B2B-)Prozesse lassen sich einfach und sinnvoll auslagern? Managed-Services treten besonders häufig in Bereichen auf, die von hoher Standardisierung geprägt sind. Ihre konkrete Ausgestaltung unterscheidet sich je nach Fokus der Anbieter und den Gegebenheiten der jeweiligen Branchen- und IT-Segmente. Für das B2B-Umfeld lassen sich folgende geschäftskritische Prozesse ausmachen: B2B-Kommunikation, Electronic Data Interchange (EDI), Supply-Chain-Nachverfolgung, elektronische Rechnungsstellung und Order-Management.
Ein Kommunikations-Hub umfasst bestimmte B2B-Protokolle, die Anbindung an Marktplätze oder an Mehrwertnetze (Value-Added Networks, VANs). Dabei betrifft das Outsourcing nur die physische Anbindung an die Partner und nicht den Inhalt der Nachricht. Der Anwender selbst unterhält nur eine Kommunikationsverbindung zu seinem Anbieter, während dieser die gesamte heterogene Landschaft in Eigenregie steuert.