Installation
Da Hyper-V die integrierten Virtualisierungstechniken von AMD und Intel unterstützt, sollte vor der Installation der Serverrolle im BIOS des Rechners diese Technik aktiviert sein. Denn nicht auf allen Servern ist diese Funktion per Standardeinstellung bereits aktiv. Wie von Microsoft gewohnt, lassen sich die virtuellen Maschinen mit Assistenten erstellen, die bei der kompletten Einrichtung zur Seite stehen. Über den Assistenten stellt der Administrator vorab Arbeitsspeicher, Datenträger, CD/DVD-Laufwerke und andere Hardware ein. Die Installation der virtuellen Server läuft langsam, da zu diesem Zeitpunkt die Virtualisierung noch nicht an das System angepasst ist. Nach der Installation lässt sich die Geschwindigkeit über die Funktion „Integration Services“ erhöhen. Hierbei handelt es sich um eine Software, die ähnlich wie die Vmware-Tools und deren Pendants in Virtual Server 2005 R2 und Virtual PC 2007 funktioniert. Während der Installation ersetzen die Integration Services einige Systemtreiber mit neuen Versionen, die für die Virtualisierung angepasst sind und virtuelle Maschinen deutlich beschleunigen.