Für die Installation des RC1 müssen Systemverwalter zunächst einen x64-Rechner mit Windows Server 2008 installieren und ein Update auf der Microsoft-Download-Seite herunterladen, anschließend auf dem Server installieren und diesen dann neu starten. Das Paket ist etwa 28 MByte groß.
Verwaltung
Generell ist die Verwaltung von virtuellen Maschinen mit der integrierten Verwaltungskonsole sehr effizient. Am Anfang benötigt der Administrator auch nichts weiter. Sobald das Unternehmen aber mehrere Host-Systeme betreibt und diese gleichzeitig verwalten will, sind Zusatzprogramme wie der SCVMM hilfreich, um den Verwaltungsaufwand zu reduzieren.
Ferner unterstützt Hyper-V RC1 noch nicht die Betaversion des System Center Configuration Managers 2008. Dies soll mit den endgültigen Versionen der beiden Produkte aber behoben sein. SCVMM 2007 ermöglicht die zentrale Verwaltung und Konfiguration der gesamten virtuellen Infrastruktur: Administratoren können Server in Gruppen zusammenfassen, den Status abrufen und auch die Host-Systeme in der gleichen Konsole überwachen. SCVMM enthält außerdem Migrationswerkzeuge, mit denen sich physische Server oder virtuelle Festplatten von anderen Virtualisierungslösungen zum VHD-Format der Windows-Server-2008-Virtualisierung migrieren lassen. Vor allem die Migration von physischen zu virtuellen Servern, auch P2V genannt, ist in SCVMM erheblich verbessert. SCVMM unterstützt darüber hinaus den Schattenkopiedienst von Windows Server 2003 beziehungsweise 2008 und eine blockbasierte Übertragung der Festplatten, ähnlich wie Image-Programme von Drittanbietern. Das ermöglicht die Überführung von physischen Festplatten zu virtuellen Rechnern ohne lange Ausfallzeiten für die Anwender. Um die Auslastung in virtuellen Infrastrukturen zur steuern, verwendet SCVMM Informationen aus dem System Center Operations Manager. Abhängig vom Ressourcenverbrauch der installierten Anwendungen teilt SCVMM den virtuellen Computern mehr oder weniger Ressourcen auf den physischen Servern zu.