Wechsel: Ab dem 1. Januar verstärkt Mary McDowell das Management-Team von Nokia. Sie übernimmt dort den neu geschaffenen Geschäftsbereich Enterprise Solutions – damit verantwortet sie die Segmente Business-Handys sowie Sicherheits- und Connectivity-Lösungen. Zudem wird sie Mitglied des Executive Board. Zuvor war sie 17 Jahre lang bei HP tätig – fünf Jahre als Vice President Industry-Standard Server.
Vergleich: Um eine Klage zu vermeiden, zahlt T-Mobile den 20 000 Callcenter-Mitarbeitern in den USA 4,8 Millionen Dollar für bereits geleistete Überstunden nach.
Trick: Um Peoplesoft noch zu ergattern, schickt Oracle für die Aufsichtsratswahl vier eigene Kandidaten ins Rennen. Oracle-CFO Jeff Henley setzt noch einen drauf: Die Softwareumsätze von Peoplesoft im vergangenen Quartal entsprächen wegen der versprochenen Rückzahlungen an Kunden bei einer Übernahme nicht der Realität.
Entlastung: Die Wirtschaftsprüfer von KPMG haben die Softwarefirma FJH per Gutachten vom Verdacht der Bilanzfälschung befreit.
Urteil: Unterschiedliche Kündigungsfristen von Providern und Kunden sind unwirksam, sagt das Oberlandesgericht Koblenz. Geklagt hatte der Bundesverband der Verbraucherzentralen gegen den Provider 1&1, der seine Kunden auf zwölf Monate verpflichtete, sich selbst aber eine Kündigungsfrist von vier Wochen einräumte.
Kooperation: Die Festnetzsparte von Siemens ICN und Netzausrüster Juniper Networks arbeiten verstärkt in der Forschung zusammen. Das Resip-Projekt, das Sprach-, Daten- und Videoübertragung über IP optimiert, wird auch Interworking von verschiedenen Netzen, Netzsicherheit und Netzmanagement beinhalten.
Restrukturierung: Storage-Konzern Quantum verschlankt seine Struktur: Dazu werden die Storage Solutions Group (SSG) und die Abteilung DLTG, die Bandlaufwerke herstellt, zusammengelegt. Die Umstrukturierung kostet 10 bis 15 Millionen Dollar, 110 Mitarbeiter werden entlassen. John Gannon wird Präsident und COO.
Outsourcing: Speicherspezialist EMC will innerhalb von fünf Jahren 100 Millionen Dollar in die Softwareentwicklung und den Support im indischen Bangalore stecken.
Aufschwung: Bis 2006 soll der Markt für Wireless LAN in Unternehmen mehr als 1,3 Milliarden Dollar wert sein, glauben die Wirtschaftsforscher von Datamonitor (2002: 650 Millionen Dollar). Ergänzt wird diese Schätzung von Infonetics Research: Danach übertrumpfen Firmenkunden mit 47 Prozent die Privatkunden (42). Elf Prozent gehen an Service-Provider. ks