Gewonnen: Mit dem Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft hat die T-Systems einen Großkunden gewonnen. In den kommenden fünf Jahren wird die Telekom-Tochter für die in diesem Verband zusammengeschlossenen Firmen ein einheitliches Datennetzwerk betreiben. Den Wert für diesen Vertrag gibt der IT-Dienstleister mit sechs Millionen Euro an.
Gespart: Durch einen Wechsel von Microsoft- zu Opensource-Produkten können Unternehmen bis zu 25 Prozent ihrer Ausgaben für die Desktop-Software einsparen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Marktforschungsunternehmens Soreon. Am stärksten profitieren Firmen mit mehr als 2000 Büroarbeitsplätzen, vor allem durch die reduzierten Lizenz- und Betriebskosten.
Gestartet: Den elften Name-Server für die Domäne .de hat Denic in Betrieb genommen. Das System agiert als sekundärer DNS-Server (Domain Name System) und wurde direkt am Berliner Internet-Austauschknoten B-CIX angeschlossen.
Gejagt: Das Landeskriminalamt Bayern modernisiert sein erkennungsdienstliches Verfahren mit der FIT-Lösung (Fingerprint Image Transmission) von Steria. Damit soll die Polizei bei der Verbrecherjagd biometrische Merkmale mit höchster Sicherheit an nationale Datenbanken übermitteln und so eine Personenüberprüfung durchführen können. In eine sechsmonatige Testphase tritt das Projekt des UK Passport Service. Dabei soll auf Basis der Technik von Identix und Schlumberger eine biometrische Lösung für die Passkontrolle ausprobiert werden.
Gepackt: Seine kommunikationsbezogenen Bereiche packt Intel in die Geschäftseinheit mit der Bezeichnung „Intel Communications Group“ zusammen. Sie soll sich auf Technologien für Mobile und Handheld Computing konzentrieren und so die Segmente Wireless LAN sowie Mobilfunk zusammenführen.
Gegründet: Ein Netweaver Competence Center haben HP und SAP in Walldorf eröffnet. Es soll als zentrale Stelle für alle Fragen um den Einsatz der Integrations- und Anwendungsplattform Netweaver dienen.
Gezweifelt: Einige Investoren von der SCO Group bezweifeln, ob das Vorgehen des Unix-Lizenzinhabers gegen IBM aufgrund von geklautem Code in Linux sich auch auszahlt. Das meldet eine kanadische Tageszeitung. Dagegen gibt sich die SCO-Führung in Person von Darl McBride nach wie vor siegesgewiss. Letzte Woche aber war die Website von SCO ab Mittwoch Abend so gut wie unerreichbar. Erste Stellungnahmen von SCO vermuten, dass den Angriff Linux-Aktivisten ausgeführt haben.
Geändert: Die europäische Konferenz Storage Networking World wird im nächsten Jahr vom 7. bis 8. September in Frankfurt stattfinden. Das hat die Storage Networking Industry Association (SNIA) heute bekannt gegeben. Der Event zieht in das Kongresszentrum der Main-Metropole und will damit mehr Besucher ansprechen.
Geschrumpft: Das britische Telecom-Unternehmen Cable & Wireless (C&W) gibt sein defizitäres US-Geschäft, die Cable & Wireless America, an eine Investmentfirma ab. Bei C&W schätzt man die Kosten für den Verkauf das operative Ergebnis im vierten Quartal des Geschäftsjahres mit einer Summe von 10 bis 15 Millionen Pfund belasten wird. Für die gesamten Ausstiegskosten gibt das Unternehmen als Maximalwert 520 Millionen Dollar an.
Gekauft: Das Systemhaus Bechtle will alle Anteile an der Schweizer ARP Holding übernehmen. Die gesamte ARP-Datacon-Gruppe erwartet für das Jahr 2003 einen Umsatz in Höhe von 135 Millionen Euro. Bechtle verspricht sich von der Akquisition eine Verbesserung der Marktstellung in Österreich und der Schweiz.
Gebündelt: Videokonferenzing soll so einfach werden wie das Führen eines Telefongesprächs. Diese Vorgabe wollen Avaya und Polycom durch eine enge Kooperation erfüllen. Dazu sollen die Bereiche Marketing, Vertrieb, Produktintegration und Entwicklung der beiden Hersteller eng zusammenarbeiten und so Konkurrenten wie Cisco Paroli bieten.
Gemeinsam: Zwei weitere Mitglieder hat das Open Source Development Lab (OSDL) mit Novell und Network Appliance zu vermelden. OSDL verfolgt einige Aktivitäten, darunter Data Center Linux und Carrier Grade Linux, über die sich das Opensource-Betriebssystem für den Einsatz in unternehmensweiten Applikationen qualifizieren will. Novells Engagement betrifft vor allem das Data Center Linux. Zudem will der Hersteller eine breit angelegte Initiative zum Thema Linux auf dem Desktop initiieren. rhh