Stuttgart (rhh) – Das Bundesverdienstkreuz erster Klasse hat Baden-Württembergs Forschungsminister Peter Frankenberg an Hans-Jörg Bullinger verliehen. Damit wurden die Verdienste des Präsidenten der Fraunhofer-Gesellschaft für die Wissenschaft und die Forschung geehrt. Das Markenzeichen von Bullingers Arbeiten sei die klare Ausrichtung auf den Menschen als Maß der Technik: Bei all seinen Aktivitäten, die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft zu stärken, stelle Bullinger den Mensch in den Mittelpunkt. Den am höchsten dotierten deutschen Förderpreis, den Leibniz-Preis, hat der Systemtheoretiker Frank Allgöwer zuerkannt bekommen. Der Direktor des Instituts für Systemtheorie technischer Prozesse der Universität Stuttgart gilt als Spezialist auf dem Gebiet der nichtlinearen System- und Regelungstheorie. Schwerpunkt seiner Arbeit liegt in der Regelung komplexer und dynamischer technischer Systeme wie etwa Energieversorgungsnetze, Internet und Verkehrssysteme.