Mit dem Nitro-Switch stellt Nentec einen Multipath-fähigen Load-Balancer vor: Das Gerät gewährleistet die Verteilung der Netzverkehrslast auch bei mehrfacher Durchleitung der Datenströme. So lassen sich beispielsweise sämtliche Schnittstellen einer Firewall an einen Nitro-Switch anschließen. Damit erübrigen sich die bisher üblichen Load-Balancing-Architekturen, die vor und hinter einer Firewall-Gruppe jeweils einen Load-Balancer vorsehen. Auf ähnliche Kostenersparnisse zielt auch die Device-Cloning-Funktionalität des Switches: Der Lastverteiler gestattet an seinen Ports den Einsatz vollständig identisch konfigurierter Geräte einschließlich gleicher Namen, IP-Adressen und Konfigurationsdateien. So lassen sich zum Beispiel Gateway-Farmen aus preiswerten Appliances schnell aufsetzen und erweitern. Zur Fehlerbehebung setzt der Switch die IP-Adressen in eindeutige Systeminformationen um. Acht ASICs sorgen für Datentransport, Klassifizierung und Priorisierung, ein Dual-Prozessor steuert das System. Auf seinen 1,5 Höheneinheiten bringt das Gerät vier Gigabit- und 32 Fast-Ethernet-Ports unter.
Der Nitro-Switch verteilt die Last auf Basis von Layer-4-Daten, eine Erweiterung zum Application-Switch ist derzeit nicht geplant. Eine Hochverfügbarkeitslösung mit Active-/Passive-Konfiguration soll noch dieses Quartal folgen. Die Preise für Nentecs Nitro-Switch beginnen bei 25.000 Euro. (wg)