Die Software OpForce der Firma Veritas kann Aufgaben wie die Installation eines Betriebssystems auf einer Vielzahl Server und die Aktivierung zusätzlicher Systeme automatisieren, um zum Beispiel Spitzenlasten auszugleichen. Die Zeit für das Konfigurieren von 30 Servern in einem typischen Szenario kann mit der Software von 200 Stunden auf 15 Stunden reduziert werden. Ein hinzugefügtes Feature soll bestimmten Slots einer Blade Server Chassis bestimmte Profile zuordnen können.
Wird ein neuer Server in die Slots geschoben, erhält er automatisch das vordefinierte Profil inklusive Betriebssystem und Applikationen. Auch die Konfigurierung eines blanken Servers wurde vereinfacht. Das Produkt versorgt den betreffenden Rechner automatisch mit der für den jeweiligen Verwendungszweck nötigen Konfiguration, sodass er schnell eingesetzt werden kann.
OpForce soll den Administrationsaufwand und die Kosten für unternehmensweite IT-Infrastrukturen reduzieren und für die Einhaltung von Service-Level-Agreements sorgen. Im Rahmen von Utility-Computing-Strategien unterstützt sie die anwendergenaue Berechnung von IT-Kosten und macht IT-Ressourcen per Pooling netzwerkweit verfügbar, sodass sie von genau den Anwendungen genutzt werden können, die sie gerade benötigen. Die Software integriert sich in Veritas File-System und die Virtualisierungslösung Volume-Manager. Sie unterstützt neben Red Hat Linux, SUSE LINUX und Microsoft Windows auch Sun Solaris und IBM AIX. (fms/na)