Für System-Administratoren bei denen die zu administrierenden Server räumlich getrennt platziert oder weltweit verteilt sind, bietet die Firma Lindy zwei Remote-IP-Lösungen, die per LAN auch mit dem Internet verbunden werden können. Der „CPU IP Access Switch“ ermöglicht die Bedienung mittels RJ-45 10/100Base-T-Verbindung. So ist auf das Unternehmensnetzwerk über das Internet vollständiger KVM-Zugriff bis hinunter zum BIOS-Level möglich. Der CPU IP Access Switch PLUS ermöglicht darüber hinaus auch über eine Wählverbindung (Modem) den Zugriff auf die Server. Die beiden IP Remote Access KVM-Switches (Tastatur-Video-Maus-Umschalter) können zur Steuerung von Einzelrechnern und für KVM-Installationen mit hunderten von Servern eingesetzt werden. Sie ermöglichen den KVM-Zugriff auf Server und KVM-Switches aus dem LAN oder über das Internet – beispielsweise für dezentrale Administration der Server in verschiedenen Niederlassungen. Der Zugriff und die Administration sollen dabei über jeden Rechner ab Windows 98SE oder ein anderes Java-fähiges Betriebssystem zu bewerkstelligen sein. Der Remote-Zugriff ist per aktuellem Internet Explorer oder jeden Java-fähigen Browser ab Java 1.4 sowie mittels der mitgelieferten Administrationstools möglich. Dabei liegt die notwendige hardwareseitige Rechnerleistung bei einem Rechner der 1-GHz-Klasse. Beide Modelle verfügen über professionelle Security-Features, wie sicheren Zugriff mit 128 Bit-Verschlüsselung via SSL mit Passwortschutz sowie optionale IP- und MAC-Filter, für User und Administratoren getrennt konfigurierbar. Auch die Port-Nummern sind frei konfigurierbar. Im Stealth-Modus „versteckt“ sich ein CPU IP Access Switch und soll nicht einmal mehr auf PING-Requests reagieren. Über einen Log-Server können sämtliche CPU IP Access Switches zentral überwacht werden. (fms/na)